Praxiswissen
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Wie Vermutungen zu Tatsachen werden
Die Unschuldsvermutung ist eine der wichtigsten Strafmaximen. Im Alltag wird sie jedoch durch die Richtigkeitsvermutung von extern erhobenen Beweismitteln ausgehebelt.

Wie Vermutungen zu Tatsachen werden
Die Unschuldsvermutung ist eine der wichtigsten Strafmaximen. Im Alltag wird sie jedoch durch die Richtigkeitsvermutung von extern erhobenen Beweismitteln ausgehebelt.

Zeit zum Schweigen, Zeit zum Reden
Die Entscheidungen, ob und wann in einem Strafverfahren beschuldigte Personen Aussagen machen, werden oft unter Zeitdruck getroffen. Folgende Aspekte sind für die Entscheidfindung mitunter von Bedeutung.

Nichtprivilegierung von erstmaligen Rasern contra legem?
Die Konferenz der Staatsanwaltschaften will die neuen strafmildernden Regeln zum Raserstraftatbestand für Junglenker ausschliessen. Ein kritischer Blick auf diese Empfehlung.

Alles oder nichts
Die beschuldigte Person kann der Staatsanwaltschaft die Durchführung des abgekürzten Verfahrens beantragen, wenn sie den rechtsrelevanten Sachverhalt eingesteht und «die Zivilansprüche im Grundsatz anerkennt». Was heisst das in der Praxis?

Keine Fairness in Verfahren ohne doppelten Instanzenzug
Das Zürcher Obergericht hat das Urteil gegen Pierin Vincenz aufgehoben und an die Staatsanwaltschaft retourniert. Solche Rückweisungen sollten bei schweren Verfahrensfehlern konsequent durchgeführt werden.

Durchsetzung von Zivilforderungen im Strafverfahren
Für Geschädigte und Opfer ist ein Strafverfahren immer auch eine ideale Möglichkeit, den Schaden mittels Zivilklage durchzusetzen. Dies geschieht adhäsionsweise, das heisst gleichzeitig mit dem Strafverfahren.

Überlastung der Strafjustiz – Beschuldigtenrechte in Gefahr
Die Diskussion um die Überlastung der Strafjustiz darf nicht zu einem Abbau von Beschuldigtenrechten führen. Dadurch würden Strafverfahren weniger fair, das Problem aber wäre nicht gelöst.